Einen interessanten Artikel “vom langsamen Dahinsichen des Open Directory” gibt es drüben im Datenschmutzblog.
Einst als Juwel der Webkataloge geadelt, scheint es mit dem DMOZ langsam aber sicher bergab zu gehen. Nachdem monatelang niemand wusste, wie und ob es überhaupt mit dem Projekt weitergeht, schien es fast so, als ob das Schlachtschiff Anfang Januar wieder Fahrt aufnehmen würde: Man verkündete, dass Neuanmeldungen ab sofort wieder möglich seien.
Fehlende Transparenz und Bloggerartikel über Erpressungsversuche werfen aber seitdem ein zwielichtiges Licht auf das ganze Projekt.
Mehr Details dazu im DMOZ Artikel.
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2 Responses for "Wann stirbt das DMOZ?"
Ich glaube nicht daran es Erpressungsversuche im größeren Stil gab. Vereinzelt will ich nicht ausschließen. So toll ist dmoz auch nicht, man bekommt vielleicht ein guten Ranking aber auch viele, sehr viele PR 0 Backlinks.
Igor
Ich kann nicht beurteilen, in wie weit ein Eintrag im DMOZ das Ranking positiv beeinflussen kann, vielleicht sollte man da mal Tests starten. Aber das DMOZ wird ja, soweit ich weiß, für Googles eigenes Directory übernommen, und solange das so bleibt und solange Google den Suchmaschinenmarkt zumindest hier in Deutschland beherrscht, sollte man sich um einen Eintrag bemühen.
Erpressungsversuche sollten allerdings direkt öffentlich gemacht werden, solange man Beweise dafür hat, und das DMOZ sollte sich dann auch umgehend vom Editor trennen.
Wer weiß, lassen wir uns mal überraschen, was in naher und ferner Zukunft passiert und wie viel Bedeutung Google dem Directory noch geben wird. Vielleicht versinkt es ja in der Bedeutungslosigkeit, jetzt ist auf jedenfalls das DMOZ mit dem Handeln an der Reihe.
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